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	<title>Michael Hieslmair &#187; Vorträge/Workshops</title>
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		<title>Kommunizierende Gefässe. Interaktions-Modelle in alpinen Erlebnislandschaften</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 13:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptseite]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte3]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge/Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Das touristische Erlebnis ist keineswegs eine passive statische und ausschließlich visuelle Konsumtion von Landschaften und Dienstleistungen sondern vielmehr eine aktive multi-sensuale Performance, die – und das gilt insbesondere für die Alpen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1155" title="gefaesse_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2011/01/gefaesse_001_380.jpg" alt="" width="380" height="269" /></p>
<p>Ein Workshop in 2 Blöcken zu Theorie und Praxis auf dem Campus der Universität Innsbruck.</p>
<p>Input-Block: Montag, 21. März und Dienstag, 22. März 2011<br />
Umsetzungs-Block: Freitag, 8. April bis Dienstag, 12. April 2011</p>
<p><a href="https://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_lv.details?sem_id_in=11S&amp;lvnr_id_in=847177" target="_blank">[weiter]</a> zur Lehrveranstaltungs Anmeldung</p>
<p><a href="http://hieslmair.him.at/2010/05/04/parcours-durch-alpine-erlebnislandschaften/">[weiter]</a> zur Dokumentation des letztjährigen Workshops</p>
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		<title>Parcours durch Alpine Erlebnislandschaften</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge/Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Das touristische Erlebnis ist keineswegs eine passive statische und ausschließlich visuelle Konsumtion von Landschaften und Dienstleistungen sondern vielmehr eine aktive multi-sensuale Performance, die – und das gilt insbesondere für die Alpen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-830" title="alpin_parcours_008_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2010/05/alpin_parcours_008_380.jpg" alt="alpin_parcours_008_380" width="380" height="253" /></p>
<p>Das touristische Erlebnis ist keineswegs eine passive statische und ausschließlich visuelle Konsumtion von Landschaften und Dienstleistungen sondern vielmehr eine aktive multi-sensuale Performance, die – und das gilt insbesondere für die Alpen – in dynamischen Bewegungszyklen erfahren wird. Alpine Gebäudelehre lässt sich daher nicht auf den Funktionsablauf einzelner Gebäude reduzieren, sondern muss alle Betätigungsfelder in der gesamten Erlebnislandschaft einbeziehen, von der Anreise zum Hotel über die Berg- und Talstationen, das Nachtleben bis hin zur Abreise.</p>
<p>Die unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Kulturen von Touristen, Dienstleistern und Einheimischen produzieren mitunter problematische Dreiecksbeziehungen. Daher wird ihre Interaktion zum Selbstschutz aller Beteiligten durch spezifische Rituale und vielschichtige Bühnenlandschaften gefiltert und moduliert, sodass für alle Beteiligten sowohl Bühnen zur Selbstdarstellung als auch private Rückzugsorte gesichert sind.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-848" title="alpin_parcours_013_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2010/05/alpin_parcours_013_380.jpg" alt="alpin_parcours_013_380" width="380" height="253" /></p>
<p>Die Tiroler Täler mit ihrer ausgeprägten touristischen Infrastruktur  (Saisonstädte) eignen sich besonders, um Einflüsse überregionaler  Transformationsprozesse und Modernisierungsschübe auf die lokale  Kulturlandschaft und Architektur zu analysieren. Die  Erlebnislandschaften in den Tiroler Tälern sind keineswegs  ausschließlich auf Basis von Ideen und Konzepten lokaler Seilschaften  entstanden, sondern sie stellen Koproduktionen dar, die von Reisenden  und Bereisten sukzessive ausgebaut und ausdifferenziert wurden: die  baulichen Formationen folgten den Erwartungshaltungen vorrangig  deutscher Touristen, wurden mit Geldern aus dem Marschall Plan  finanziert und mit hohen Anteilen an Saisonarbeitskräften aus  Ostösterreich und dem vormaligen Jugoslawien betrieben. Die Einübung in  das Dienstleistungsgewerbe und der transnationale Kulturaustausch mögen  manche vermeintliche Fehlentwicklungen (vor allem auch aus dem  Blickwinkel des akademischen Architekturbetriebes) hervorgebracht haben,  sie haben aber auch maßgeblich zu jener radikal beschleunigten  „Modernisierung“ der Lebens- und Arbeitswelt in den Talschaften  beigetragen, die es ermöglicht, dass heute das über die Jahrzehnte  erarbeitete Know-how in der Errichtung, im Betrieb und in der  Choreographie der Erlebnislandschaften erfolgreich und weltweit  exportiert wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-831" title="alpin_parcours_010_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2010/05/alpin_parcours_010_380.jpg" alt="alpin_parcours_010_380" width="380" height="253" /></p>
<p>Ziel der Lehrveranstaltung war es demnach, bei den Studierenden ein  gesteigertes Verständnis für die spezifischen Anforderungen zur Planung  oder Choreographie alpiner touristischer Erlebnislandschaften  herzustellen. Den Studierenden wurden Analyse- und Darstellungs-  Methoden vermittelt, die – im Gegensatz zur klassischen Gebäudellehre –   die Untersuchung von Gebäuden als Netzwerkknoten einer gesteigerten  Mobilitätserfahrung ermöglichen, die sowohl einen übergeordneten  makropolitischen (geographischen) Blickwinkel als auch dem lokalen  mikropolitischen (ethnografischen) Blickwinkel mit einbezieht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-833" title="alpin_parcours_011_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2010/05/alpin_parcours_011_380.jpg" alt="alpin_parcours_011_380" width="380" height="253" /></p>
<p><strong></strong>Die Lehrveranstaltung war in einen Input-Block mit Vorlesungen und kleinen Übungen zur Methodik und in einen seminaristischen Workshopblock der von eigenständigen Feldforschungen unterbrochen war gegliedert.</p>
<p>Im Workshopblock wurden die Ergebnisse der Recherchen gemeinsam in ein raumgreifendes Wegenetzmodell übersetzt: Am Beispiel einer real-fiktiven Tiroler Tourismusdestination in einem hochgelegenen Tal wurden die Mobilitätsstränge ausgewählter Akteure – die von Einheimischen, Dienstleistern und Touristen zurückgelegten Wege – rekonstruiert.</p>
<p>Grundsätzlich besteht das Modell aus zwei miteinander in Beziehung gesetzten Raum Ausschnitten: In der ‚Totale’ wurden aus dem Makroblickwinkel durch die gesamte Tallandschaft verlaufende Akteurswege nachgebaut (Anreise, Abreise, Bewegungen im Ort, auf der Piste, etc.). Auf der Mikroebene geben ‚Zooms’ die ebenso auf Akteurswegen basieren die Innen-Raumfolgen von typischen Gebäudetypologien (Hotel, Talstation, Mittelstation, Restaurant, Frühstückspension und Personalwohnhaus) wieder. Zudem zeigen einzelne an den Wegen befestigte Comic-Zeichnungen Szenen von Begegnungen der ausgewählten Akteure.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-829" title="alpin_parcours_007_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2010/05/alpin_parcours_007_380.jpg" alt="alpin_parcours_007_380" width="380" height="285" /></p>
<p><em>TeilnehmerInnen:<br />
Stefanie Budweiser | Christian Flatscher | Michael Gsell | Sören-Tormond Köplin | Florian Mangger | Martina Reiter</em></p>

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<p><em>Dank an:</em><em><br />
Irmgard Danzl und Andreas Pfanzelt vom Institut für Gestaltung, Studio 1 sowie an die GastkritikterInnen: </em><em> Wolfgang Andexlinger, </em><em>Anne Kockelkorn, </em><em>Paul Rösch, Andreas Rumpfhuber, Andrei Siclodi</em></p>
<p><em>Die Aluminiumrohre wurden von der Firma <a href="http://www.rowa-moser.at/">ROWA-MOSER</a> </em><em>freundlicherweise </em><em> kostenlos zur Verfügung gestellt.</em></p>
<p><em>Fotos: Michael Hieslmair/ Alexander Pfanzelt<br />
</em></p>
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