<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Michael Hieslmair &#187; Projekte</title>
	<atom:link href="http://hieslmair.him.at/category/projekte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hieslmair.him.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Oct 2011 08:24:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Don Camillo + Peppone. Eine gemischte Prozession</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2011/06/28/camillo-peppone/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2011/06/28/camillo-peppone/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 16:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptseite]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte2]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=1188</guid>
		<description><![CDATA[Eine Stadtwanderung über die Vielfalt von Gemeinschaft konstituierenden Ritualen, Insignien und Institutionen, die für Attnang-Puchheim typisch erscheinen – allen voran Kirche und Gewerkschaft als Gemeinschaft der Gläubigen und Gemeinschaft der Fordernden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1192" title="d_p_004_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2011/06/d_p_004_380.jpg" alt="" width="380" height="253" /></p>
<p><strong>Erste Prozession:<br />
Mittwoch den 22.06.2011 um 17h</strong></p>
<p><strong>Weitere Termine:<br />
Freitag den 01.07.2011 um 18:45h<br />
Samstag den 02.07.2001 um 17h</strong></p>
<p>Eine Stadtwanderung über die Vielfalt von Gemeinschaft konstituierenden Ritualen, Insignien und Institutionen, die für Attnang-Puchheim typisch erscheinen – allen voran Kirche und Gewerkschaft als Gemeinschaft der Gläubigen und Gemeinschaft der Fordernden.<br />
Mit einem multi-funktionalen Prozessions- und Demonstrationswagen, der allen Arten von Gemeinschaften offen steht, und Live-Kommentaren über Funk-Kopfhörer.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1236" title="d_p_019_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2011/06/d_p_019_380.jpg" alt="" width="380" height="253" /></p>
<p>Die Funk-Kopfhörer können gegen Pfand bzw. Ausweishinterlegung beim Treffpunkt am Festivalkiosk am Rathausplatz – gegenüber dem Eingang zum Rathaus – ausgeliehen werden.</p>
<p>Dauer ca. 1 1/2 Stunden<br />
Keine Prozessionsentgelte</p>
<p>„Kirche“ und „Gewerkschaft“ galten über lange Zeit hinweg als prototypische „Gefässe“ zur „Behausung“ von als immerwährend imaginierten Gemeinschaften. Ihre Zeichen, Insignien und Rituale haben sich in das sozialräumliche und mentale Gefüge des Eisenbahner- und Wallfahrtortes Attnang-Puchheim eingeschrieben.<br />
Im Umbruch zu einer postmodernen und postfordistischen Lebens- und Arbeitswelt sind langfristige Beziehungen längst brüchiger und Loyalitäten und Identitäten multipel geworden. Immer häufiger schließen sich Individuen daher je nach Lebensabschnitt und Lebensstil (zusätzlich) anderen vorübergehenden Gemeinschaften an.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1199" title="d_p_015_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2011/06/d_p_015_380.jpg" alt="" width="380" height="253" /></p>
<p>In einer Reihe von „gemischten Prozessionen“, wird die Stadt mit einem multi-funktionalen Prozessions- und Demonstrationswagen, der jeder Art von Gemeinschaft offen steht und als Synthese-Gefäß für die Interessen und Anliegen jedes/ jeder Einzelnen fungiert durchkreuzt. Dabei geben Live-Kommentare über Funk-Kopfhörer Hinweise über Gemeinschaftsstiftende Motive und lokale Besonderheiten. So stiftet die Stadtwanderung selbst eine vorübergehende exklusive Gemeinschaft unter den wenigen, die für eine Stunde mit Funk-Kopfhörern zusammengeschlossen sind.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1216" title="d_p_018_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2011/06/d_p_018_380.jpg" alt="" width="380" height="253" /></p>
<p>Dabei werden unterschiedliche und mitunter gegensätzliche politischen und Identität stiftende Pole in der Stadt aufgesucht und mit eigens hergestellten „Ritual-Geräten“ nach der Brüchigkeit von Gemeinschaften befragt. Bei den „Prozessionen“ werden wir von einem „Kommentator“ begleitet, der Bezüge zu politischen und religiösen Debatten herstellt, theoretische Verweise auf symbolische Raumordungen, die Beziehung von Objekt und Fetisch, Wissen über Rituale und dergleichen ins Spiel bringt, sowie vorhandene Artefakte und zufällige Ereignisse entlang der Route in die Prozession integriert.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1197" title="d_p_013_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2011/06/d_p_013_380-333x500.jpg" alt="" width="333" height="500" /></p>
<blockquote><p><a href="http://hieslmair.mur.at/website/audio/camillo_peppone/Camillo_Peppone.mp3">Audio-Datei herunterladen (Camillo_Peppone.mp3)</a><br />
&#8220;Für alle die sich gerade neben mich gestellt haben – ich bin ein &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Weitere Infos auf der Website des </em><a href="http://www.fdr.at" target="_blank"><em>Festival der Regionen</em></a><em><br />
</em></p>
<p><em>Navigationshilfen zur Anfahrt:<br />
siehe den Eintrag in </em><em><a href="http://maps.google.de/maps?q=Attnang-Puchheim,+Rathausplatz,+%C3%96sterreich&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;sll=47.051954,15.425215&amp;sspn=0.005673,0.013851&amp;z=16" target="_blank">Google Maps</a></em></p>
<p><em>Dank an: Helmut Böhm, Azra und Klaus Charbonnier, Cigdem Dalici, Gislinde und Helmut Hieslmair, Pfarrer Josef Kampleitner, Rudi Loidl, Julia Obenaus, Alfred Reimair<br />
</em></p>
<p><em>Fotos: Iris Andraschek | Julia Obenaus |Hieslmair/ Zinganel</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2011/06/28/camillo-peppone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://hieslmair.mur.at/website/audio/camillo_peppone/Camillo_Peppone.mp3" length="4114839" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Remix Alpin. Ein Work in Progress zur Koproduktion von touristischen Erlebnislandschaften</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2009/07/30/remix-alpin/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2009/07/30/remix-alpin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 23:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte2]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[In typischen alpinen Erlebnislandschaften fallen in der Regel an drei topografischen Schwerpunkten terminalartige Bebauungen ins Auge: Am Tal-Eingang mit Tankstelle, Souvenir-Shop, Super-Markt, Großdisko und Brücke, die den Fluss überquert, im Ortszentrum mit Talstation, Parkhaus, Schiverleih, Schirmbar, Hotels, Restaurants, Nachtklubs und eine Gastro- und Sondereventzone auf der Mittelstation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-68" title="remix_alpin_4_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/remix_alpin_4_380.jpg" alt="remix_alpin_4_380" width="380" height="253" /></p>
<p><em>Sozialräumliche Modell- und Audioinstallation<br />
perfomIC, <a href=" http://buchsenhausen.at/" target="_blank">Künstlerhaus Büchsenhausen</a>, Innsbruck<br />
Juni/ Juli 2009<a href="http://buchsenhausen.at/" target="_blank"></a></em></p>
<p>In typischen alpinen Erlebnislandschaften fallen in der Regel an drei topografischen Schwerpunkten terminalartige Bebauungen ins Auge: Am Tal-Eingang mit Tankstelle, Souvenir-Shop, Super-Markt, Großdisko und Brücke, die den Fluss überquert, im Ortszentrum mit Talstation, Parkhaus, Schiverleih, Schirmbar, Hotels, Restaurants, Nachtklubs und eine Gastro- und Sondereventzone auf der Mittelstation.<br />
Den Schwerpunkt dieser Analyse bilden die hybriden Akteurskonstellationen (und hybride Zielgruppen), die ebenso hybride Zeichensysteme und Kulturen hervorbringen. Über transnationale Akteursnetzwerke findet fortdauernd eine Vielzahl an Themen und deren Inszenierung ihren Weg in die Tiroler Talschaften.<br />
Folklore meint den Besuchern Versatzstücke aus unterschiedlichen Populärkulturen (einschließlich der Popularisierung ehemaliger Hochkulturen) anzubieten, die von einer improvisationsreichen Bricollage der Bau- und Inszenierungstechniken (innen wie außen) gekennzeichnet sind. Dabei zentral ist die Auswechselbarkeit der Themen, der Zeichensysteme und der Dienstleistungsangebote, die entsprechend der wandelnden Nachfrage ausgetauscht werden. Demnach befinden sich sowohl die ‚festen’ baulichen Hüllen, als auch die temporären Event-Architekturen in einem kontinuierlichen Prozess des Umbaus und des Transitorischen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-780" title="remix_alpin_005_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/07/remix_alpin_005_380.jpg" alt="remix_alpin_005_380" width="380" height="253" /></p>
<p><strong>Struktur der Installation</strong><br />
Ein begehbares Landschaftsmodell in Form einer engen U-förmigen Event-Tribüne bildet die abstrahierte räumliche Struktur einer alpinen Tallandschaft. Auf drei verschiedenen Höhenstufen der Tribünenlandschaft sind signifikante Schnittmodellen der für die Erzählung zentralen Bauwerken eingesetzt (Souvenir-Shop, Disko, Hotel, Parkhaus, Seilbahnstationen usw.). Jeder Modellgruppe sind 3 bis 4 Hörstationen zugeordnet, die in kurzen Audiospuren die Beteiligung der Akteure an der Errichtung, Adaption und Bespielung der Erlebnisarchitekturen beschreiben (Verkäuferin im Souvenirshop, Diskobetreiber, Hotelierfamilie, Bauleiter, Wellness-Berater, Snowboard-Eventveranstalter usw.) In die Tribünenlandschaft eingelegte Wegenetze markieren die Kreuzungspunkte der Akteure im Tal und verbinden sie mit den Vorbild-Regionen ihrer Inszenierungen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-66" title="remix_alpin_1_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/remix_alpin_1_380.jpg" alt="remix_alpin_1_380" width="380" height="507" /></p>
<p><strong> Tonspuren zu folgenden Akteuren</strong></p>
<p><a href="http://hieslmair.mur.at/website/audio/remix_alpin/01 Inga L.mp3">Audio-Datei herunterladen (01 Inga L.mp3)</a><br />
Inga L. (47) Souvernirshop-Betreiberin<br />
Tianjin/ San Franzisco/ Los Angeles/ Uppsala/ Salzburg</p>
<p><a href="http://hieslmair.mur.at/website/audio/remix_alpin/02 Herbert K.mp3">Audio-Datei herunterladen (02 Herbert K.mp3)</a><br />
Herbert K. (43) Eventgastronom<br />
Ibiza/ Goa/ St. Tropez/ Wien/ München/ Moskau/ Kitzbühl</p>
<p><a href="http://hieslmair.mur.at/website/audio/remix_alpin/03 Markus F.mp3">Audio-Datei herunterladen (03 Markus F.mp3)</a><br />
Markus F. (29) Juniorchef Hotel Elisabeth<br />
Napa Valley / Grindelwald/ Groningen/ Nizza</p>
<p><a href="http://hieslmair.mur.at/website/audio/remix_alpin/04 Milo K.mp3">Audio-Datei herunterladen (04 Milo K.mp3)</a><br />
Milo K. (29) Wellness-Berater und Außendienstmitarbeiter<br />
Rijeka/ Schwäbisch Hall/ Hopfgarten/ Dubai/ Zürich</p>
<p><a href="http://hieslmair.mur.at/website/audio/remix_alpin/05 Thomas D.mp3">Audio-Datei herunterladen (05 Thomas D.mp3)</a><br />
Thomas D. (36) Ex-Profi-Snowboarder<br />
Calgary/ Nassfeld/ Whistler Mountain/ Madonna di Campiglio</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-62" title="remix_alpin_7_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/remix_alpin_7_380.jpg" alt="remix_alpin_7_380" width="380" height="380" /></p>
<p><em>Sprecherin Audiospuren: Claudia Kasebacher<br />
Schnitt Audiospuren: Tamar Tembeck<br />
Fotos: Andrei Siclodi | Julia Obenaus | Michael Hieslmair</em></p>
<p><img title="remix_alpin_008_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/remix_alpin_008_380.jpg" alt="remix_alpin_008_380" width="380" height="538" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2009/07/30/remix-alpin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Crossing Munich. Orte, Bilder und Debatten der Migration</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 23:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte3]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hies.him.at/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Crossing Munich zeigt München als Einwanderungsstadt seit 1955 – dem Jahr, in dem die Bundesrepublik das erste Anwerbeabkommen für „Gastarbeiter“ mit Italien unterschrieben hat. Grenzüberschreitend verschmelzen Positionen aus Wissenschaft und Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_170" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><img class="size-full wp-image-170" title="crossing_munich_005_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/crossing_munich_005_380.jpg" alt="crossing_munich_005_380" width="380" height="256" /><p class="wp-caption-text">Foto: Jörg Koopmann</p></div>
<p><em>Ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt des Kulturreferats der Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie, dem Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie und dem Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität.<br />
Rathausgalerie München, 10. Juli bis 15. September 2009<a href="http://crossingmunich.org" target="_blank"><br />
</a><a href="http://crossingmunich.org/" target="_blank">http://crossingmunich.org/</a></em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-478" title="crossing_munich_grundriss_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/07/crossing_munich_grundriss_380.jpg" alt="crossing_munich_grundriss_380" width="380" height="301" /></p>
<p><strong>Migration Ausstellen – Wege interdisziplinärer Kooperationen</strong><br />
Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Crossing Munich“ zeigt München als Einwanderungsstadt seit 1955 – dem Jahr, in dem die Bundesrepublik Deutschland das erste Anwerbeabkommen für „Gastarbeiter“ mit Italien unterschrieben hat. In der öffentlichen Wahrnehmung ist München als drittgrößte Einwanderungsstadt Deutschlands kaum bekannt, im historischen Gedächtnis der Migranten und Migrantinnen jedoch nimmt München einen besonderen Platz ein. Hier, am Gleis 11 des Hauptbahnhofs, hielt ein Großteil der Sonderzüge, mit denen die Bundesanstalt für Arbeit die angeworbenen „GastarbeiterInnen“ transportieren ließ. So prägen Erinnerungen über die ersten Nächte im Bunker unter der Erde des Hauptbahnhofs, der als zentrale Anlaufstelle für die Ankommenden ausgebaut wurde, auch zahlreiche Familienbiografien von MigrantInnen in Deutschland. Doch die MigrantInnen blieben nicht unter der Erde oder in den ihnen zugedachten „Wohnheimen“ am Rande der Stadt, viel mehr eigneten sie sich Stück um Stück ihre (zweite) Heimat an.</p>
<div id="attachment_172" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><img class="size-full wp-image-172" title="crossing_munich_011_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/crossing_munich_011_380.jpg" alt="crossing_munich_011_380" width="380" height="253" /><p class="wp-caption-text">Foto: Jörg Koopmann</p></div>
<p>„Crossing Munich“ zeigt München als eine durch Migration geprägte Stadt. Das Projekt erkundet Geschichte und Gegenwart der Migration in München – jenseits gängiger Debatten um „Integration“ und „Ethnizität“ in der gegenwärtigen öffentlichen Diskussion, sowie jenseits gängiger Wahrnehmungsweisen von Migration als Bedrohung oder als Bereicherung. Vielmehr erzählen die einzelnen Installationen der Ausstellung „Crossing Munich“ kleine und größere Geschichten von migrantischen Lebensrealitäten, Mobilitätspraktiken, transnationalen Ökonomien und Protesten. Sie erzählen aber auch, wie verschiedene politische und wohlfahrtsstaatliche Institutionen die Bewegungen der Migration über die Jahrzehnte zu steuern, zu stoppen, zu verwalten und zu managen, wie auch zu nutzen und als multikultureller Standortfaktor ins Stadtmarketing zu integrieren versuchen.</p>
<p>Die Ausstellungsarbeiten beruhen dabei auf einmaligen kooperativen Prozessen zwischen 25 ForscherInnen der Ludwig-Maximilians-Universität München und 16 KünstlerInnen aus München, Wien und Zürich. Die Studierenden und DoktorantInnen haben sich drei Semester lang mit aktuellen migrantionswissenschaftlichen Debatten auseinander gesetzt, haben unter wissenschaftlicher Beratung eigene Forschungsprojekte entwickelt und sind hierfür in Archive und ins „Feld“ gegangen. Die hieraus entstandenen Einzelprojekte haben die ForscherInnen an verschiedene Orte, Szenen und Milieus der Münchner Stadtgesellschaft geführt, aber auch nach Istanbul, in den Kosovo oder nach Antwerpen.</p>
<div id="attachment_174" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><img class="size-full wp-image-174" title="crossing_munich_008_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/crossing_munich_008_380.jpg" alt="Foto: Jörg Koomann" width="380" height="253" /><p class="wp-caption-text">Foto: Jörg Koomann</p></div>
<p><em>Zur Struktur der Ausstellung</em><br />
Um die Spezifik des Forschungsprozesses und seiner künstlerischen Umsetzung von „Crossing Munich” auch in der Ausstellung selbst offen zu legen, wurden von den Gestaltern Michael Zinganel und Michael Hieslmair folgende Überlegungen zur Anordnung und Architektur der Ausstellungsprojekte angestellt:</p>
<p>Die Ausstellungsgestaltung reagiert auf die spezifische, nahezu sakrale Architektur der ehemaligen Kassenhalle des Münchner Rathauses: die axialsymmetrische Anordnung aus einem hohen, glasüberdachten Hauptschiff und niedrigeren Seitenschiffen wird durch abstrakte Kuben in intimere aber miteinander in Blickbeziehung bleibende Raumfolgen strukturiert.</p>
<p>Am Ende der Halle wird, formal den Bahnsteigen eines Kopfbahnhofes nachgestellt, eine Plattform errichtet, die eine Referenz an die Bahnhofshalle als historischem Ankunftsort von MigrantInnen darstellt. Der Raum erhält durch den bestehenden Spring-Brunnen den Charakter eines öffentlichen Platzes, um den dann auch jene Arbeiten angelagert werden, die sich mit öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten von MigrantInnen oder mit der politischen Regulation von Migration beschäftigen. In den Seitenschiffen hingegen werden jene Arbeiten platziert, die Aktivitäten untersuchen, die in weniger sichtbaren, informellen bis hin zu privaten Rahmenbedingungen stattfinden.</p>
<p>Zudem werden durch die Strukturierung der Displays in drei „Ebenen“ die spezifische Akteurskonstellation und (Co-)Produktionsweise der Ausstellungsbeiträge durch ForscherInnenteams aus Studierenden, KünstlerInnen und der Projektleitung noch einmal in Erinnerung gerufen:</p>
<ul>
<li>die ethnologischen und historischen Recherchematerialien in Transportcontainern am Bahnsteig und als schwarz-weiße Wandtapeten an den bestehenden Außenwänden fokussieren die Subjekt-Objekt-Beziehung im Forschungsverlauf;</li>
</ul>
<ul>
<li>die künstlerisch angeleiteten, gemeinsam erarbeiteten Übersetzungen dieser Recherchen und ihre Inszenierungen als Installationen frei im Raum oder gerahmt vor den bestehenden Außenwänden;</li>
</ul>
<ul>
<li>der makropolitische Zusammenhang wird über die reflexiven, kuratorischen Meta-Interventionen, das sind Texte zu den zentralen Themeninseln sowie eine fiktive Werbekampagne des City Marketings, auf den frei im Raum stehenden Kuben hergestellt; dafür werden Bilder aus den Recherchen der Ausstellungsprojekte zum Migrationsdiskurs sich angeeignet und umgedeutet.</li>
</ul>
<p><strong>Munich Loves You (&#8230;) All and Everywhere</strong><br />
4-teilige Posterserie als Teil einer fiktiven Stadtmarketing-Kampagne<br />
Laserplots, A0</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-5-20">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-16" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/crossing_munich_poster/crossing_munich_001_800.jpg" title="Urbane Politik" class="shutterset_set_5" >
								<img title="crossing_munich_001_800" alt="crossing_munich_001_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/crossing_munich_poster/thumbs/thumbs_crossing_munich_001_800.jpg" width="380" height="285" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/?nggpage=3">3</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/?nggpage=4">4</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>


<p><em>Konzept und Collage: Michael Hieslmair | Michael Zinganel<br />
Fotos Orte: <a href="http://joergkoopmann.com/" target="_blank">Jörg Koopmann</a><br />
Fotos Projektbeteiligte: <a href="http://hengleinsteets.de/" target="_blank">David Steets</a></em></p>
<p>Die vier Sujets beziehen sich inhaltlich auf die Überbegriffe der Themeninseln in der Ausstellung (Stadtbilder – Stadtträume / urbane Politiken / Kulturproduktionen und -konstruktionen / Transnationale Ökonomien). Sie sind als Teil einer fiktiven Stadtmarketing-Kampagne angelegt. In der Ausstellung waren die Poster analog zu Plakaten im Stadtraum an mehreren Stellen und in unterschiedlicher Höhe angebracht. Konzeptionell orientiert sich der Bildaufbau der Collagen an der aktuellen Image-Kampagne der Stadt München, wobei über schwarz-weiß Kopien der offiziellen Logos eine direkte Verbindung hergestellt wird.<br />
In der offiziellen Kampagne wurden laut Selbstbeschreibung die Fotos „an besonderen Orten inszeniert und aufgenommen“. „So entstand das Motiv für die Fußballhochburg München auf dem Dach der Allianz Arena, das Biergartenmotiv im Schatten des ältesten Baumes im Nymphenburger Schlosspark und das Motiv für das unbeschwerte Münchner Lebensgefühl am Pool des Mandarin Oriental Hotels über den Dächern der Altstadt.“<br />
In Anlehnung daran zeigt die fiktive Kampagne eine Auswahl an Orten, die in der kollektiven Wahrnehmung der StadtbewohnerInnen häufig als problematisch bezeichnet oder als von Konflikten geprägt gelten. Eine Ebene darüber liegen mittels Collage-Technik inszenierte Fotos von am Projekt beteiligten ForscherInnen, die jene zukünftigen Bildungs-Eliten repräsentieren, die jedes Stadtmarketing anzuwerben versucht.</p>
<p>Die Aufnahmen der Orte stammen von Jörg Koopmann, der seit mehreren Jahren mit seiner Kamera durch Münchner Quartiere streift. Die inszenierten Fotos der ForscherInnen entstanden bei einem Fotoshooting mit David Steets. Deutlich übertrieben und in Kontrast zum Bildhintergrund haben sich dabei die ForscherInnen als besonders hip und urban dargestellt und unbeschwert in Pose geworfen.<br />
Die zweiteiligen Slogans unterstreichen Münchens Selbstdarstellung als „weltoffene“ und „tolerante“ Stadt, und setzen diese mit den vier Themenschwerpunkten von Crossing Munich in Verbindung – ganz so als hätte die fiktive Image-Kampagne die Wahrnehmung der problematisierten Orte schon längst ins Positive gewendet. Dazu trägt auch die kritische Ausstellung selbst – ob gewollt oder ungewollt – bei, die von der Stadt München beauftragt und finanziert wurde.</p>
<p><em>Zum Projekt ist im Silke Schreiber Verlag ein Katalog erschienen:</em><em><br />
Crossing Munich. Beiträge zur Migration aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus<br />
Natalie Bayer, Andrea Engl, Sabine Hess, Johannes Moser (Hrsg.)<br />
München 2009, 208 Seiten, 55 Farbabbildungen, 30 Graustufenabbildungen<br />
ISBN-13 978-3-88960-108-7<br />
erschienen im Silke Schreiber Verlag, München 2009<br />
<a href="http://crossingmunich.org/katalog.html" target="_blank">http://crossingmunich.org/katalog.html</a></em></p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2009/07/15/crossing-munich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heisse Luft. Ein regionales Branding-Theater im Vulkanland</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2008/09/10/heisse-luft/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2008/09/10/heisse-luft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 23:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte3]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Eine theatralisch verdichtete Inszenierung eines fiktiven interdisziplinären Symposiums, in der aktuelle Branding-Strategien mit dem gegenwärtigen Boom von Kulturfestivals und ihren Diskursveranstaltungen in Beziehung gesetzt werden. Neu zusammengesetzt aus den Kochbüchern und Spielanleitungen avancierter Architektur-, Kunst-, Design- und MarketingexpertInnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-255" title="heisse_luft_006_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_006_380.jpg" alt="heisse_luft_006_380" width="380" height="248" /></p>
<p><em>Eine theatralisch verdichtete Inszenierung eines fiktiven interdisziplinären Symposiums, in der aktuelle Branding-Strategien mit dem gegenwärtigen Boom von Kulturfestivals und ihren Diskursveranstaltungen in Beziehung gesetzt werden. Neu zusammengesetzt aus den Kochbüchern und Spielanleitungen avancierter Architektur-, Kunst-, Design- und MarketingexpertInnen.</em></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-366" title="heisse_luft_004_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2008/09/heisse_luft_004_380.jpg" alt="heisse_luft_004_380" width="380" height="549" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Produktion</strong></p>
<p><em>Formatleitung: Michael Zinganel und Michael Hieslmair<br />
Szenische Indoktrinationsversuche: Veit Sprenger, <a href="http://showcasebeatlemot.de/" target="_blank">Showcase Beat Le Mot Hamburg</a><br />
Spielleitung: Ed Hauswirth, <a href="http://theater-im-bahnhof.com/" target="_blank">Theater im Bahnhof Graz</a><br />
SchauspielerInnen: Rupert Lehofer, Matthias Ohner und Monika Klengel, <a href="http://theater-im-bahnhof.com/" target="_blank">Theater im Bahnhof Graz</a> sowie Marco Frühbeck, Elke Jöbstl und Sonja Puff, Bad Gleichenberg<br />
Theorie-, Ideologie- und Modellbauabteilung: Michael Hieslmair und Michael Zinganel</em><em><br />
Technik: Gerhard Michl, Manfred Mohab<br />
Fotos: Johannes Gellner<br />
Idee: Michael Zinganel</em></p>
<p><em>Dank an: Günter Gaber, Siegfried Loos und Margot Fürtsch, Firma Mandlbauer Bau GmbH, Josef Schellnegger und Hubert Schlagbauer<br />
Ort: Landesberufsschule für Tourismusberufe Bad Gleichenberg<br />
Premiere: 5. September 2008, 20 Uhr<br />
Weitere Termine: 6. und 8. September, jeweils 20 Uhr</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-257" title="heisse_luft_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_001_380.jpg" alt="heisse_luft_001_380" width="380" height="251" /></em></p>
<p><strong>Plot</strong><br />
Eine mittelständische, vormals ländlich geprägte Region auf der Suche nach ihrer Identität und einer Neupositionierung im Wettbewerb. Branding erscheint als das aktuelle Zauberwort! Bloß welche gemeinsamen Zeichen sollen einem so heterogenen Gemeindeverband eingebrannt werden? Wo? Von wem? Mit welchen Mitteln? Und um welchen Preis? Neue Logos? Neue Landmarks? Zeitgenössische Kunst als Brandzeichen? Kulturveranstaltungen? Events? Oder etwa inszenierte Skandale? Ein hochkarätig besetzter Kongress zum Thema „Regional-Branding“ soll abgehalten werden, der als Event die Ambition der Region zur Neuausrichtung bewirbt.Die Gemeinde lädt sich dazu namhafte externe ExpertInnen ein, die ihr ‚nachhaltig’ ihre Vorstellungen aufzunötigen versuchen. Aus ihren Beiträgen lassen sich dennoch Richtung weisende Hinweise zur Neuausrichtung destillieren. In Folge des Kongresses soll ein Ideenwettbewerb abgehalten werden, um weitere Projekte, Investoren und Fördergelder zu akquirieren.Fiktive TeilnehmerInnen sind unter anderem ein Philosoph oder Soziologe, ein Trendforscher oder Branding-Theoretiker, ein Leiter einer Werbeagentur, der lokale Hotelier und Grundbesitzer, die Managerin des Tourismusverbandes, eine lokale Politikerin, ein Gesundheitsökonom oder Wellness-Berater, ein Event-Veranstalter oder Erlebnisweltexperte, ein Star-Architekt, ein Kunstkurator, ein Großskulptur-Künstler und VertreterInnen einer sich kritisch in Verweigerung übenden Gegenkultur. Im Hintergrund agieren eine lokale Kellnerin, ein Techniker, die begrüßende Bürgermeisterin und ihr EU-Projektförderungsberater. Nicht anwesend: der nicht näher benannte Investor.</p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-258" title="heisse_luft_003_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_003_380.jpg" alt="heisse_luft_003_380" width="380" height="254" /></em></p>
<p><strong>Inszenierung</strong><br />
Das Stück wurde in Workshops mit dem Theater im Bahnhof, mit Schauspielerinnen aus Bad Gleichenberg und den Initiatoren gemeinsam entwickelt. Ziel war es, eine lustvolle ironische Metakritik zur Regionale 08 beizutragen, einem jener neuen dezentralen Festivalformate, die für sich beanspruchen, Kultur als Medium der Selbstreflexion in Identitätsfindungs- und Neupositionierungs-Prozessen von Regionen zu fördern.</p>
<p>Die SchauspielerInnen spielen die verdichteten Dialoge und habituellen Eigenheiten der fiktiven SymposiumsteilnehmerInnen nach. Allerdings nicht ausschließlich in der starren Bühnensituation des Symposiums, sondern auch in informellen Pausendialogen, beim Kaffee, einer geführten Tour durch die Region oder in der Buschenschank. Dort versuchen die fiktiven ExpertInnen, sich gegenseitig aus ihren Kochbüchern des Destinations- und Selbst-Branding verschiedene Identitätshäppchen zuzubereiten und anzubieten. Sie schneiden sich dünne Scheibchen vom symbolischen Kapital herunter und spielen sich gewandt durch Logos und Slogans, um sich dabei gegenseitig für zukünftige Projekte anzuwerben.Zusätzlich treten – einem Puppentheater ähnlich – übergroße Modelle der von ExpertInnen typischerweise vorgeschlagenen Logos, Projekte und regionalen Produkte auf, aber auch Werkzeuge zur Landvermessung und Projektion. Sie diskutieren über die ihnen zugewiesene Rolle in der geplanten Branding-Kampagne oder halten Kurzvorträge zu Medientheorie und Marketing.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-256" title="heisse_luft_010_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_010_380.jpg" alt="heisse_luft_010_380" width="380" height="246" /></p>
<p>Die architektonisch signifikante 16 x 50 Meter große und hell ausgeleuchtete Flachdach-Terrasse der Landesberufsschule für Tourismusberufe in Bad Gleichenberg bildet die Bühne. Das Publikum befindet sich an dessen Schmalseite im voll verglasten und deshalb stark überhitzten Foyer. Akustisch durch die Glasfassade abgeschirmt kann es die szenisch gegliederten Handlungen zwar sehen aber nicht hören. Stattdessen kommentiert ein Sprecher im Foyer über Mikrofon und Lautsprecher das Spiel im Außenraum. Improvisierend aber scheinbar Symposium erfahren und mit Hintergrundwissen ausgestattet versucht er, den Akteuren vermeintlichen Aussagen in den Mund zu legen und dem Publikum zu erklären, was sich auf der Bühne jeweils wirklich tut, wie so ein Symposium typischerweise funktioniert – oder auch nicht.</p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-259" title="heisse_luft_005_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_005_380.jpg" alt="heisse_luft_005_380" width="380" height="250" /></em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-310" title="heisse_luft_comic_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_001_3801.jpg" alt="heisse_luft_comic_001_380" width="380" height="479" /></p>
<p>Um im sich verschärfenden globalen Standortwettbewerb ihr ökonomisches und soziales Überleben zu sichern sind Städte und Regionen wie Wirtschaftbetriebe zu einer ständigen aktiven Entwicklung ihrer wirtschaftspolitischen Strategien und ihrer kulturellen Identität gezwungen. Hoffnungsmärkte sind High-Tech, Wissensproduktion und Qualitätstourismus. Bei der Neupositionierung und Markenbildung durch verständliche Slogans – die sich gleichermaßen nach außen wie nach innen richten – nimmt die Kreativwirtschaft eine immer bedeutendere Schlüsselrolle ein.*</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-312" title="heisse_luft_comic_002_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_002_380.jpg" alt="heisse_luft_comic_002_380" width="380" height="479" /></p>
<p>Die erfolgreich angeworbenen Kreativen projizieren ihre Ideen auf die, die Landschaft prägenden Lagerhaus-Silotürme, die nun als Sockel für neue Attraktionen dienen sollen: ein von einem Stararchitekten entworfenes Kulturzentrum, eine überdimensionale Zahlenskulptur als Glücksymbol einer bedeutenden neuen touristischen Zielgruppe, ein Moscheen-Projekt als produktive mediengerechte Provokation und das riesige neue Logo eines neuen Festivals als Symbol des kulturellen Aufbruchs.*</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-313" title="heisse_luft_comic_003_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_003_380.jpg" alt="heisse_luft_comic_003_380" width="380" height="479" /></p>
<p>Zu aller erst wurde das Logo entwickelt. Es soll als starke Dachmarke die unterschiedlichen Teil-Projekte zusammenfassen. Durch die Aneignung arabischer Schriftzeichen ist es ein nicht unmittelbar entzifferbares Symbol der Differenz, ein emotionales Design, das durch Irritation das Kreativpotential in der Region stimulieren will. Zumindest ein Jahr lang, denn mit dem Ende des diesjährigen Festivalthemas verliert es seine Gültigkeit. Dann würde es als Markenzeichen für andere Produkte frei werden: etwa für die Beauty- und Wellness-Linie eines Top-Hotels oder für einen coolen urbanen loungigen Club…*</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-314" title="heisse_luft_comic_004_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_004_380.jpg" alt="heisse_luft_comic_004_380" width="380" height="479" /></p>
<p>Dem Logo folgt die Vermessung der Kulturlandschaft: zusätzlich zu Shopping Malls, Technologieparks und Thermen wird nun das Kreativpotential der Region sondiert, die Grenzen zwischen Brandlands neu abgesteckt, neue Standorte für Landmarks, Forschungs-Laboratorien und Thinks Tanks, Drehorte für Film und TV festgelegt. Zuerst wird eine skulpturale Aussichtsplattform als Landmark konzipiert, um einen Überblick über den Baufortschritt bei der Errichtung der anderen Attraktionen zu ermöglichen …*</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-315" title="heisse_luft_comic_005_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_005_380.jpg" alt="heisse_luft_comic_005_380" width="380" height="479" /></p>
<p>In der Regionalentwicklung kommt weichen Standortfaktoren, wie einer hohen Lebensqualität durch soziale Sicherheit, einer Vielfalt an Bildungs- und Freizeitangeboten und einer qualitativ hochwertigen Nahversorgung, eine erhöhte Bedeutung zu. Damit sollen aber nicht nur postkapitalistische Touristen auf Sinnsuche angesprochen, sondern auch die Abwanderung des lokalen Kreativpotentials unterbunden oder zusätzliches angeworben werden.*</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-316" title="heisse_luft_comic_006_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_006_380.jpg" alt="heisse_luft_comic_006_380" width="380" height="479" /></p>
<p>Ein Schlüsselfaktor für den ökonomischen Erfolg einer Stadt oder Region ist Diversität – nicht nur bezüglich der angesiedelten Unternehmen, ihrer Marken-Produkte und Dienstleistungen sondern auch bezüglich der Lebensstile der BewohnerInnen. Voraussetzung um das Kreativpotential anzuziehen, zu halten oder freizusetzen ist die Toleranz gegenüber Subkulturen: MigrantInnen, Bohemians, politischen AktivistInnen, KünstlerInnen, und Homosexuellen. Wo die Diversität der Kulturen nicht existiert, muss sie erfunden, inszeniert und zur Schau gestellt werden.*</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-317" title="heisse_luft_comic_007_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/heisse_luft_comic_007_380.jpg" alt="heisse_luft_comic_007_380" width="380" height="479" /></p>
<p>Zu einer professionellen aktiven Neupositionierung ist naturgemäß auch Kapital nötig. Besten  falls kann der Mangel an Kapital von lokalen Akteuren durch den Investitions-Druck, der aufgrund eines Kapitalüberschusses anderen Ortens entsteht, kompensiert werden. Um in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit diesen Kapitalfluss in Gang setzen oder zu seinen Gunsten umleiten zu können zählen neben sozialen Netzwerken angeblich auch medial kommunizierte Kulturprojekte zu den erfolgversprechendsten Werkzeugen.*</p>
<p><em>* Theorie-Sampling aus wirtschaftsaffinen und -kritischen Texten</em><em><br />
Boltanski, Luc; Ève Chiapello. &lt;&lt;Der&gt;&gt; neue Geist des Kapitalismus. Konstanz: UVK-Verl.-Ges., 2006.</em><em><br />
Bolz, Norbert. &lt;&lt;Die&gt;&gt; Wirtschaft des Unsichtbaren – Spiritualität, Kommunikation, Design, Wissen: die Produktivkräfte des 21. Jahrhunderts. München: Econ, 1999.<br />
</em><em>Bröckling, Ulrich (Hrsg.). Glossar der Gegenwart. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004.<br />
</em><em>Budak, Adam; Franke, Anselm/ Peleg, Hila; RAQS Media Collective (Hrsg.). Manifesta 7 (Katalog). Milano: Silvana Editoriale, 2008.</em><em><br />
Florida, Richard L. &lt;&lt;The&gt;&gt; rise of the creative class and how it&#8217;s transforming work, leisure, community and everyday life. New York, NY: Basic Books, 2006.</em><em><br />
Franzen, Brigitte; König, Kaspar; Plath, Katharina (Hrsg.). Skulpturprojekte Münster 07 (Katalog). Köln, 2007</em><em><br />
Landry, Charles. &lt;&lt;The&gt;&gt; creative city a toolkit for urban innovators. London u.a.: Earthscan u.a., 2008.<br />
</em><em>Spillmann, Peter. Der Glamour von St. Moritz, in: Harrasser, Karin (Red.). Alpine Avantgarden und urbane Alpen, Sinnhaft; 21. Wien: Löcker, 2008.<br />
Zukin, Sharon. Städte und die Ökonomie der Symbole, in: Göschel, Albrecht und Kirchberg, Volker (Hrsg.). Kultur in der Stadt – stadtsoziologische Analysen zur Kultur. Opladen: Leske + Budrich, 1998.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2008/09/10/heisse-luft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heisse Luft. Aus dem Kochbuch der Destination-Branding ExpertInnen</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2008/08/15/heisse-luft-sudtirol/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2008/08/15/heisse-luft-sudtirol/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 23:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=179</guid>
		<description><![CDATA[Für die Installation „Heisse Luft“ trifft auf der Bühne eine Gruppe von über die gesamte Region verstreuten Objekte und Branding-Tools aufeinander. Die aus Karton und Holz-Latten gefertigten und personifizierten Nachbildungen berichten, ausgestattet mit habituellen Eigenheiten, über Lautsprecher von ihren Erfahrungen und über die ihnen von ihren SchöpferInnen zugedachte Rolle im aktuellen regionalen Branding-Prozess.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/Heisse_Luft_Suedtirol_001_380.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-183" title="Heisse_Luft_Suedtirol_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/Heisse_Luft_Suedtirol_001_380.jpg" alt="Heisse_Luft_Suedtirol_001_380" width="380" height="254" /></a></p>
<p><em>Bühnen- und Audioinstallation, diverse Medien<br />
</em></p>
<p><strong>Setting</strong></p>
<p>In dem kleinen alpinen Südtiroler Dorf Flaas gab es über lange Zeit hinweg keinen Ort an dem die Dorfbevölkerung ihre Versammlungen und Veranstaltungen abhalten konnte. In den 1960er Jahren wurde im Obergeschoß des „Taber-Hofes“ ein kleiner Versammlungssaal samt Bühne eingerichtet, auf der u.a. regelmäßig Bauerntheater gespielt wurde.<br />
Für die Installation „Heisse Luft“ trifft auf der Bühne eine Gruppe von über die gesamte Region verstreuten Objekte und Branding-Tools aufeinander. Die aus Karton und Holz-Latten gefertigten und personifizierten Nachbildungen berichten, ausgestattet mit habituellen Eigenheiten, über Lautsprecher von ihren Erfahrungen und über die ihnen von ihren SchöpferInnen zugedachte Rolle im aktuellen regionalen Branding-Prozess.</p>
<p><a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/Heisse_Luft_Suedtirol_002_380.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-181" title="Heisse_Luft_Suedtirol_002_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/Heisse_Luft_Suedtirol_002_380.jpg" alt="Heisse_Luft_Suedtirol_002_380" width="380" height="273" /></a></p>
<p><strong>Tonspuren zu personifizierten Objekten</strong></p>
<p>Dixi Toilette: erzählt von ihren Erlebnissen am Rande von den Events bei denen sie aufgestellt war und vernetzt somit das lokale Feuerwehrfest mit Manifesta und Papstbesuch.</p>
<p>Südtiroler Schlutzkrapfenpfanne: eine traditionelle regionale Speise wird der Lifestyle-Fusion-Küche angepasst und erfährt ihren aktuellen Relaunch.</p>
<p>Logo und Brandzeichen: hat die Aufgabe möglichst viele lokale Produkte, Dienstleistungen und Orte unter einer Dachmarke zusammen zu führen und sich bei jeder Gelegenheit ‚einzubrennen&#8217;.</p>
<p>Architekturmodell: eines Kulturhauses, entworfen von einem renommierten Stararchitekten, das in einer ländlichen Gemeinde errichtet werden soll. Nach außen soll die Architektur als weithin sichtbare Landmark wirken, aber auch nach innen das neu geschaffene Image vermitteln – doch weis im Moment noch niemand so genau wie es genutzt werden soll.</p>
<p>Geldkoffer: sein Inhalt, Kapital aus unterschiedlichen Quellen, von öffentlichen Fördergeldern, über Anteile an Fondgesellschaften bis hin zu Verlustbeteiligungen. In letzter Zeit kommt er immer häufiger in diese Gegend, sorgt bei den Treffen stets für Aufregung – doch bleibt zunächst noch ungeklärt ob er gefüllt ist oder leer.</p>
<p>Kochbuch – Trendbibel: in hoher Auflage gedruckt verkündet es lautstark den neuesten Megatrend. Das Kochbuch setzt alles daran sich am freien Markt der Trends, wenn auch nur für kurze Zeit zu behaupten.</p>
<p>Gasthaussaal – Symposium: wird im Gasthaus einer kleinen Landgemeinde abgehalten. Rückblickend kommentiert der Gasthaussaal die im Laufe des Tages vorgestellten Strategien, vorgebrachte Argumente und aufgestellte Behauptungen.</p>
<p><em>SprecherInnen: Andras Geisselhardt, Michael Hieslmair, Gabriela Oberkofler</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2008/08/15/heisse-luft-sudtirol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Artists on Tour.Sehnsuchtsdestinationen im Wandel</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 23:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=617</guid>
		<description><![CDATA[Reisebüroinstallation als Display für die eingereichten künslterischen Beiträge und als Setting für die Tagung. Im Rahmen der Ausstellung Traum vom Süden. Die Niederländer malen Italien Tagung KünstlerInnen suchen heute auf ihren Reisen zunehmend nach Brüchen an den Randzonen der post-industriellen Gesellschaften. An die Stelle des einstigen Sehnsuchtsbildes vom goldenen Licht des Südens treten häufig die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-10-617">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-52" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/artist_on_tour/artists_on_tour_001_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_10" >
								<img title="artists_on_tour_001_800" alt="artists_on_tour_001_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/artist_on_tour/thumbs/thumbs_artists_on_tour_001_800.jpg" width="380" height="285" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/?nggpage=3">3</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/?nggpage=4">4</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>

<br />
<em>Reisebüroinstallation als Display für die eingereichten künslterischen Beiträge und als Setting für die Tagung. Im Rahmen der Ausstellung Traum vom Süden. Die Niederländer malen Italien<br />
</em></p>
<p><strong>Tagung</strong><br />
KünstlerInnen suchen heute auf ihren Reisen zunehmend nach Brüchen an den Randzonen der post-industriellen Gesellschaften. An die Stelle des einstigen Sehnsuchtsbildes vom goldenen Licht des Südens treten häufig die Symbole einer vergehenden Moderne oder die Routen und Knotenpunkte transnationaler Migrationsregime. Dabei finden sich beispielsweise Parallelen zwischen historischen Szenen vor romantisch-ruinösem Architekturhintergrund und der gegenwärtigen Faszination an informeller Aneignung modernistischer Großplanungen.</p>
<p>Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Traum vom Süden“ in der Gemäldegalerie, die Italien als bevorzugtes Reiseziel holländischer Künstler im 17. Jahrhundert in den Mittelpunkt rückt, wird die Frage gestellt, nach welchen Mechanismen die Sehnsuchtsproduktion in der aktuellen Kunstszene funktioniert? Was sind die Motive und Erwartungshaltungen? Welchen theoretischen und praktischen „Reisebüchern“, welchen „ReiseleiterInnen“ folgen sie dabei? Und was sind die bevorzugten Trophäen, die mit nach Hause gebracht werden?</p>
<p><strong>Reisebüro</strong><br />
Im Tagungsraum in der Gemäldegalerie werden zitathaft Elemente eines Reise-büros installiert, in dem Reiseangebote, Reiseführer und Reiseberichte von KünstlerInnen-Reisen präsentiert werden. Dieses Reisebüro dient als ästhetische Rahmung für die Diskussionen, aber auch als Informationspool und Handapparat mit Beiträgen aus Kunstgeschichte, Postkolonialismus und Tourismustheorie.<strong></strong></p>
<p><strong>Destinationen und Beiträge von:</strong><br />
Augarten: Christian Kravagna | Belgrad: Eduard Freudmann, Lorenz Aggermann, Can Gülcü | Bukarest, Wien: Austauschprojekt Archive in Residence | Cap Manuel (Senegal), Gondar (Äthiopien): Tim Sharp | Casablanca: Studierende des Institutes für das Künstlerische Lehramt, Marion von Osten* | Damaskus u.a.: Zentrum für Kunst- und Wissenstransfer, Christian Reder* | Dresden, Graz, Priština u.a.: Studierende des Ordinariats für Postkonzeptuelle Kunst, Petja Dimitrova* | Halle-Neustadt: Studierende der Dozentur Kunst im öffentlichen Raum, Mona Hahn* | Istanbul: Studierende des Ordinariats für Performative Kunst und Bildhauerei, Ovidiu Anton* | Kumasi (Ghana): Andrea Börner, Bärbel Müller | Lager des Mittelmeerraums: Tom Holert* | Las Vegas: Studierende des Institutes für das Künstlerische Lehramt, Katarzyna Winiecka* | Lhasa: Michael Höpfner | Matamoros (Mexico), Medjedja (Bosnien), Tirana: Hannes Zebedin | New York: Judith Huemer | Shanghai: Mathias Windelberg | Wien: Lisl Ponger | Wien: TeilnehmerInnen der Lehrveranstaltung „Das Klima ist fabelhaft&#8230;“ von Isa Rosenberger und Sofie Thorsen* | u.a.<br />
* Im Falle von Gruppenprojekten sind die genannten Personen nicht die alleinigen AutorInnen sondern nur die ÜberbringerInnen der Reiseberichte</p>
<p><strong>Organisation und Produktion von Reisebüro und Tagung:</strong><a href="www.backstage-tourismus.net" target="_blank"><br />
Backstage*Tourismus</a><br />
Michael Hieslmair/ Peter Spillmann/ Michael Zinganel</p>
<p><strong>Dank an:</strong><br />
Gabi Edlbauer, Eva Egermann, Tim Sharp und Lisl Ponger</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2008/03/31/artists-on-tour-sehnsuchtsdestinationen-im-wandel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EXIT St. Pankraz – KERBL Ges.m.b.H&#8217;s. Eine Raststätte als Knotenpunkt transnationaler Migrationsrouten</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 23:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptseite]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte3]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=272</guid>
		<description><![CDATA[Ausgangspunkt des Projektes EXIT St. Pankraz ist die Untersuchung der wirtschaftlichen Entwicklung entlang einer signifikanten Geländekante an der B138, einer der wichtigsten transnationalen und transalpinen Nord-Südverbindungen: der umgangssprachlich als „Gastarbeiterroute“ benannten Strecke von Holland und Deutschland in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens und in die Türkei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-283" title="exit_stp_003_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/exit_stp_003_380.jpg" alt="exit_stp_003_380" width="380" height="270" /></p>
<p><em>Mehrteilige Audioinstallation, diverse Medien<br />
</em></p>
<p>Ausgangspunkt des Projektes EXIT St. Pankraz ist die Untersuchung der wirtschaftlichen Entwicklung entlang einer signifikanten Geländekante an der B138, einer der wichtigsten transnationalen und transalpinen Nord-Südverbindungen: der umgangssprachlich als „Gastarbeiterroute“ benannten Strecke von Holland und Deutschland in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens und in die Türkei.</p>
<p>In der Geschichte und der Gegenwart der Betriebe der Familie Kerbl verknüpft sich die lokale Verkehrsentwicklung der letzten Jahrzehnte exemplarisch mit den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen in Europa: mit Wirtschaftwunder, Gastarbeiterwelle in Deutschland, Fall des Eisernen Vorhangs, Jugoslawien Krise, EU Beitritt Österreichs usf. &#8230;<br />
Vom landwirtschaftlich geprägten Gasthaus über einen Schnell-Imbiss hin zur 24-Stunden-Autobahn-Raststation mit multinationaler Belegschaft erweiterte sich Jahrzehnt für Jahrzehnt der geografische und wirtschaftliche Einzugsbereich des Unternehmens im Gleichschritt mit Straßenbau und Autobahneröffnung.</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><img class="size-full wp-image-329" title="exit_stp_008_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/exit_stp_008_380.jpg" alt="exit_stp_008_380" width="380" height="459" /><p class="wp-caption-text">Mehrmals wurden Workshops organisiert. Eine auf der Raststätte eingerichtete ‚Materialsammelstelle‘ diente dabei als Display für das eingebrachte Material und als räumliches Set für die Treffen.</p></div>
<p>Das besondere Augenmerk des Projekts liegt auf der Geschichte des Unternehmens als Kreuzungspunkt von Einheimischen und Menschen verschiedenster Nationalitäten. Ehemalige und derzeitige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Geschäftspartner und Geschäftspartnerinnen und Gäste der Raststation wurden eingeladen, Fotos, Objekte und Erzählungen einzubringen, die dann für die Ausstellung übersetzt wurden.</p>
<p><strong>Umsetzung</strong></p>
<p>Diese Recherchen werden nun im Rahmen des Projektes in zwei Teilen präsentiert: zum einen im Inneren der Raststation St. Pankraz in Form eines Panoramas der betriebsgeschichtlichen Fluchtwege und Sackgassen der Unternehmerfamilie.</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-6-272">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-20" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/exit_st_pankraz_betriebspanorama/exit_stp_004_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_6" >
								<img title="exit_stp_004_800" alt="exit_stp_004_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/exit_st_pankraz_betriebspanorama/thumbs/thumbs_exit_stp_004_800.jpg" width="380" height="252" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=3">3</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>


<p>Und zum anderen direkt auf dem Parkplatz der Raststation in Form einer 40 Meter langen 3-dimensionalen begehbaren Audio-Installation, die ein abstrahiertes Wegediagramm von 12 ausgewählten Akteuren unterschiedlicher Nationalitäten darstellt, die diese Raststätte aus durchaus abweichenden Gründen frequentieren – oder die an ihr einen vorläufigen Endpunkt ihrer Fluchtwege gefunden haben. Wie Verkehrsmeldungen werden deren Erfahrungen über Lautsprecher mitgeteilt und dadurch indirekt mit lokaler Betriebsgeschichte und überregionalen politischen Veränderungen vernetzt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-279" title="exit_stp_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/exit_stp_001_380.jpg" alt="exit_stp_001_380" width="380" height="285" /></p>
<p><strong>Tonspuren zu folgenden Akteuren</strong></p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/07 Lastwagenfahrerin.mp3">Audio-Datei herunterladen (07 Lastwagenfahrerin.mp3)</a><br />
Christine (31) LKW-Fahrerin aus Weiz<br />
Koper – Graz – Stuttgart – St. Pankraz – Rotterdam</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/01 WC_Betreuerin.mp3">Audio-Datei herunterladen (01 WC_Betreuerin.mp3)</a><br />
Natalja (45) WC-Betreuerin aus Kasachstan<br />
Kirovsky – Berlin – Nürnberg – St. Pankraz</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/02 Langzeitarbeitslose.mp3">Audio-Datei herunterladen (02 Langzeitarbeitslose.mp3)</a><br />
Kerstin (35) Ostdeutsche SB-Verkäuferin<br />
Forst – Bad Gastein – St. Pankraz</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/13 Wir.mp3">Audio-Datei herunterladen (13 Wir.mp3)</a><br />
Michael H. (33), Marusa S. (28), Michael Z. (46) KünstlerInnenteam<br />
Wien – St. Pankraz</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-363" title="exit_stp_comic_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2008/12/exit_stp_comic_001_380.jpg" alt="exit_stp_comic_001_380" width="380" height="275" /></p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/03 Sexarbeiterin.mp3">Audio-Datei herunterladen (03 Sexarbeiterin.mp3)</a><br />
Jana (24) Sexarbeiterin aus der Ost-Slowakei<br />
Kosice &#8211; Freistadt – St. Pankraz</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/09 Gastarbeiterfamilie.mp3">Audio-Datei herunterladen (09 Gastarbeiterfamilie.mp3)</a><br />
Familie Yilmaz – Deutsch-Türkische Gastarbeiterfamilie<br />
Mannheim &#8211; St. Pankraz – Istanbul</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/08 Kriegsfluechtling.mp3">Audio-Datei herunterladen (08 Kriegsfluechtling.mp3)</a><br />
Vesna (44) Kellnerin aus Bosnien<br />
Banja Luka – Saalbach – St. Pankraz</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/12 Pensionistenehepaar.mp3">Audio-Datei herunterladen (12 Pensionistenehepaar.mp3)</a><br />
Adi (68), Maria (66) Pensionisten-Ehepaar<br />
St. Pankraz – Stammtisch</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/11 Zweithausbesitzerin.mp3">Audio-Datei herunterladen (11 Zweithausbesitzerin.mp3)</a><br />
Renate (40) Ferienhausbesitzer-Familie<br />
Linz &#8211; St. Pankraz – Hinterstoder</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/10 Pendler.mp3">Audio-Datei herunterladen (10 Pendler.mp3)</a><br />
Ernst (36) Lokaler Pendler<br />
Spital &#8211; St. Pankraz – Micheldorf</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/06 Monteur.mp3">Audio-Datei herunterladen (06 Monteur.mp3)</a><br />
Erwin (33) Lokaler Monteur<br />
Windischgarsten &#8211; St. Pankraz– Kirchdorf – Sattlett – Kleinreifling</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/04 Fahrer Speiserestentsorgung.mp3">Audio-Datei herunterladen (04 Fahrer Speiserestentsorgung.mp3)</a><br />
Herbert (26) Fahrer Speiserestentsorgung<br />
St. Pankraz &#8211; Freistadt &#8211; Saalbach – Kammern</p>
<p><a href="http://www.hieslmair.mur.at/website/audio/exit_st_pankraz/05 Kerbl.mp3">Audio-Datei herunterladen (05 Kerbl.mp3)</a><br />
Willibald K. (50) Unternehmer und Betreiber der Raststätte<br />
St. Pankraz &#8211; Windischgarsten</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-302" title="exit_stp_007_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/exit_stp_007_380.jpg" alt="exit_stp_007_380" width="380" height="434" /></p>
<p><strong>Wanderungen</strong><br />
Während der Laufzeit des Festivals haben drei geführte Wanderungen mit dem Projektteam durch in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der unmittelbaren Umgebung und entlang der topografischen Kante um die Autohahnraststätte das Programm ergänzt.</p>
<p><em>Weitere Links<br />
Ein Textbericht von Peter Waldenberger auf <a href="http://oe1.orf.at/highlights/105401.html" target="_blank">ORF Ö1-Online</a><br />
Ein Radiobeitrag von Daniela Fürst über das Projekt in <a href="http://cba.fro.at/show.php?lang=en&amp;eintrag_id=7501" target="_blank">Radio FRO</a> Download und streaming-fähig<br />
Eine Kritk von Claus Phillipp in <a href="http://derstandard.at/2932558" target="_blank">Der Standard</a> vom 1. Juli 2007</em></p>
<p><strong>ACC Galerie Weimar, 2007</strong></p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-4-272">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-12" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/exit_st_pankraz_weimar/exit_stp_weimar_002_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_4" >
								<img title="exit_stp_weimar_002_800" alt="exit_stp_weimar_002_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/exit_st_pankraz_weimar/thumbs/thumbs_exit_stp_weimar_002_800.jpg" width="380" height="285" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=3">3</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=4">4</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>


<p><strong><em>Neue Galerie Graz, 2008</em></strong></p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-3-272">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-11" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/exit_st_pankraz_graz/exit_stp_graz_003_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_3" >
								<img title="exit_stp_graz_003_800" alt="exit_stp_graz_003_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/exit_st_pankraz_graz/thumbs/thumbs_exit_stp_graz_003_800.jpg" width="380" height="253" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=3">3</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>


]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2007/12/07/exit-st-pankraz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Saison Opening – Saison Stadt. Kulturtransfer über ostdeutsch-tirolerische Migrationsrouten</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptseite]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Spalte1]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=331</guid>
		<description><![CDATA[Neue deutsche Bundesländer: Wenn die Arbeitsplätze weniger werden, folgen Abwanderung, Entvölkerung und Schrumpfung. Ein Kreislauf, an dessen Ende entleerte Städte mit überalterter und konsumschwacher Bevölkerung stehen.
In den Tiroler Alpen zeichnet sich gleichzeitig eine Veränderung der transnationalen Migrationsströme ab, in der gerade Deutsche eine zentrale Rolle spielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--><object width="380" height="254"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/f-J1Z_Lbp3s&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/f-J1Z_Lbp3s&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="380" height="254"></embed></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=f-J1Z_Lbp3s">Video auf Youtube ansehen</a><br />
<em>Videoediting und Stimme: </em><em><a href="http://www.klauscharbonnier.com/" target="_blank">Klaus Charbonnier</a></em></p>
<p><!--EndFragment--><img class="alignnone size-full wp-image-334" title="saison_opening_003_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/saison_opening_003_380.jpg" alt="saison_opening_003_380" width="380" height="253" /></p>
<p><em>Mehrteilige Installation zum Thema Kapital-, Knowhow- und Kulturtransfer im Kontext von Arbeitsmigration im Tourismus<br />
</em><em> </em></p>
<p>Neue deutsche Bundesländer: Wenn die Arbeitsplätze weniger werden, folgen Abwanderung, Entvölkerung und Schrumpfung. Ein Kreislauf, an dessen Ende entleerte Städte mit überalterter und konsumschwacher Bevölkerung stehen.</p>
<p>In den Tiroler Alpen zeichnet sich gleichzeitig eine Veränderung der transnationalen Migrationsströme ab, in der gerade Deutsche eine zentrale Rolle spielen: Deutsche sind nicht mehr ausschließlich als TouristInnen präsent, sondern in zunehmendem Maße auch als Saisonarbeitskräfte, die vor allem in der intensiven Wintersaison den Betrieb mit aufrechterhalten. Nach der Zahl der angebotenen Arbeitsplätze fungiert die alpine Tourismusindustrie in Österreich mittlerweile als größter privater Arbeitgeber für BürgerInnen aus den neuen Bundesländern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-336" title="saison_opening_002_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/saison_opening_002_380.jpg" alt="saison_opening_002_380" width="380" height="253" /></p>
<p>Das Projekt basiert auf Quellenrecherche in statistischen Datenbanken, vor allem aber auf Interviews mit Arbeitsuchenden, ArbeitsvermittlerInnen und ArbeitgeberInnen in den neuen Bundesländern und in Tirol. Die AutorInnen entwickeln eine Vision, die auf den von Tirol in die Heimat mitgebrachten Skills und Erfahrungen aufbaut. Am Beispiel eines kleinen Lokals, das eine ehemalige Saisonarbeiterin in ihrer Heimat eröffnet, wird gezeigt, wie sich der Kultur-, Kapital- und Know-how-Transfer und die Nutzung der transnationalen Netzwerke touristischer Subkulturen produktiv mit lokalen Initiativen verbinden können und aus den heterogenen touristischen Erfahrungen unerwartete Chancen zur Selbstermächtigung der Akteure entstehen.</p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-7-331">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-23" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/saison_opnening_comics/saison_opening_blase_eng_001_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_7" >
								<img title="saison_opening_blase_eng_001_800" alt="saison_opening_blase_eng_001_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/saison_opnening_comics/thumbs/thumbs_saison_opening_blase_eng_001_800.jpg" width="380" height="285" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=3">3</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=4">4</a><span>...</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=7">7</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=8">8</a><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=9">9</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>

<br />
<em>Comic-Strecke: Akteursgebundene Erzählung zu</em><em> </em><em>Kapital-, Knowhow- und Kulturtransfer zwischen Quell- und Zielregion</em></p>
<p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-13-331">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-63" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/saison_opnening_schemen/saison_opening_005_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_13" >
								<img title="saison_opening_005_800" alt="saison_opening_005_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/saison_opnening_schemen/thumbs/thumbs_saison_opening_005_800.jpg" width="380" height="356" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=2">2</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>

<br />
<em>Aufbau der Installation</em><em> </em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-337" title="saison_opening_book_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/saison_opening_book_001_380.jpg" alt="saison_opening_book_001_380" width="380" height="273" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-345" title="saison_opening_book_002_155" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/saison_opening_book_002_155.jpg" alt="saison_opening_book_002_155" width="155" height="200" /></p>
<p><em>Aus dem Katalog: Zinganel, Albers, Hieslmair, Sagadin: SAISON OPENING. Kulturtransfer über ostdeutsch-tirolerische Migrationsrouten, Wien 2006, 96 Seiten, ISBN 3-86588-239-0<br />
erschienen bei <a href="http://revolver-books.de/w3NoM.php?nodeId=703" target="_blank">Revolver</a> Frankfurt 2006</em></p>
<p><em>Das Projekt entstand im Auftrag der Stiftung Bauhaus Dessau.<br />
Schrumpfende Städte ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Projektbüro Philipp Oswalt, der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, der Stiftung Bauhaus Dessau und der Zeitschrift archplus.</em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-341" title="saison_opening_data_001_380" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/uploads/2009/11/saison_opening_data_001_380.jpg" alt="saison_opening_data_001_380" width="380" height="278" /><br />
</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2006/12/15/saison-opening/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Backstage* Reisebüro</title>
		<link>http://hieslmair.him.at/2004/04/01/backstage-reisebuero/</link>
		<comments>http://hieslmair.him.at/2004/04/01/backstage-reisebuero/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2004 23:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hieslmair.him.at/?p=645</guid>
		<description><![CDATA[Temporäres Reisebüro mit 140 eingereichten Projektvorschlägen, kleinen Kunstinstallationen und umfangreichem Informationsmaterial zum Thema &#8216;Backstage Tourismus&#8217;. Gestaltung: Michael Hieslmair, Peter Spillmann und Michael Zinganel. In Kooperation mit dem Institut für Gebäudelehre an der TU Graz. http://backstage-tourismus.net]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-12-645">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-61" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/backstage_reisebuero/reisebuero_001_800.jpg" title=" " class="shutterset_set_12" >
								<img title="reisebuero_001_800" alt="reisebuero_001_800" src="http://hieslmair.him.at/wp-content/gallery/backstage_reisebuero/thumbs/thumbs_reisebuero_001_800.jpg" width="380" height="285" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://hieslmair.him.at/2004/04/01/backstage-reisebuero/?nggpage=2">2</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://hieslmair.him.at/2004/04/01/backstage-reisebuero/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>


<p>Temporäres Reisebüro mit 140 eingereichten Projektvorschlägen, kleinen Kunstinstallationen und umfangreichem Informationsmaterial zum Thema &#8216;Backstage Tourismus&#8217;.<br />
Gestaltung: Michael Hieslmair, Peter Spillmann und Michael Zinganel.<br />
In Kooperation mit dem Institut für Gebäudelehre an der TU Graz.<br />
<a href="http://backstage-tourismus.net/" target="_blank">http://backstage-tourismus.net</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hieslmair.him.at/2004/04/01/backstage-reisebuero/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

